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Verbundkoordination

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Frank Fiedrich

Bergische Universität Wuppertal

Fakultät für Maschinenbau und Sicherheitstechnik

Fachgebiet Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit

Tel.: 0202 / 439-5602
(Sekretariat)

fiedrich{at}uni-wuppertal.de

Deutsches Rotes Kreuz (DRK)

Generalsekretariat

 

Das Deutsche Rote Kreuz ist Teil einer weltweiten Bewegung, die Menschen seit über 150 Jahren umfassend Hilfe leistet für Menschen in Konfliktsituationen, bei Katastrophen und gesundheitlichen oder sozialen Notlagen, allein nach dem Maß der Not. In seiner Arbeit bekennt sich das DRK zu den sieben Rotkreuzgrundsätzen Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität.

In Deutschland ist das Deutsche Rote Kreuz sowohl die größte Hilfsorganisation und als solche einer der zentralen Akteure im Bevölkerungsschutz, als auch ein Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege. Zur Bewältigung seiner Aufgaben kann das Deutsche Rote Kreuz auf 400.000 freiwillig Engagierte zurückgreifen. Zudem ist das DRK auch weltweit operativ im Bereich der humanitären Hilfe tätig - sowohl in akuten Notsituationen (Katastrophenhilfe) als auch in der langfristigen Entwicklungszusammenarbeit.

Das Deutsche Rote Kreuz ist föderal aufgebaut. Es besteht aus dem Bundesverband (DRK Generalsekretariat) und seinen Mitgliedsverbänden (19 Landesverbände und der Verband der Schwesternschaften) sowie deren Mitgliedsverbänden (fast 500 Kreisverbände und 33 Schwesternschaften und mehr als 4.500 Ortvereine).

Zentral koordiniert durch das Generalsekretariat verfolgt das DRK angesichts neuer Bedrohungslagen und gesellschaftlicher Entwicklungen die Intensivierung der Forschungsaktivitäten. Dabei sollen bestehende Strukturen und Prozesse des Verbandes zur Katastrophenprävention und -bewältigung analysiert und stärker aufeinander bezogen werden. Dabei kann auf bereits bestehende Erkenntnisse aus folgenden Verbundvorhaben aufgebaut werden: Die BMBF-Projekte INKA und ENSURE befassen sich mit der professionellen Einbindung Ehrenamtlicher und weiterer freiwilliger Helfer in das Krisenmanagement. Das FP7-Projekt COBACORE entwickelt Ansätze zur Einbeziehung der Bevölkerung bei einem Massenanfall von Verletzten. Das Forschungsprojekt INVOLVE (Verringerung sozialer Vulnerabilität durch freiwilliges Engagement) beschäftigt sich mit neuen Strategien des DRK Betreuungsdienstes. Im Forschungsverbund KOPHIS (Kontexte von Pflege- und Hilfebedürftigen stärken) nimmt das DRK Hilfe- und Pflegebedürftige sowie deren soziales Umfeld in den Blick. Da das DRK durch seine föderale Struktur auf lokaler Ebene flächendeckend in Deutschland verankert ist, wird hierüber ein Zugang zu den Akteuren in den Referenzregionen gewährleistet.

Das DRK bearbeitet das Teilprojekt „Organisationsspezifische Aspekte des sozialen Zusammenhalts". Ziel ist es, praktische Handlungsempfehlungen zu entwickeln, wie das Wissen um die Bedeutung des sozialen Zusammenhalts durch verschiedene Akteure wie Katastrophenschutzorganisationen und Kommunalverwaltungen für die praktische Arbeit genutzt werden kann. Diese Empfehlungen werden durch gemeinsame Workshops mit allen 19 Landesverbänden des DRK verifiziert und weiterentwickelt.

 


 

Kontakt:

Matthias Max

Alena Biegert

 

Hier geht es zur Homepage des DRK-Generalsekretariats